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Auf die Dammkarhütte im Karwendel

Heute möchten wir euch zu einer atemberaubenden Wanderung einladen, die euch durch eine der schönsten Regionen der Alpen führt, das Karwendel. Wir starten an der Talstation Karwendelbahn in Mittenwald und gehen in Richtung Ochsenbodensteig/ Dammkarhütte in den Berg rein.

Wir schlängeln uns auf einem schmalen Wanderweg in Serpentinen durch den Wald. Es ist Juni und der Sommer ist noch jung. Entlang des Weges wachsen ununterbrochen kleine Blümchen und unter den Gipfeln des Karwendels liegen noch große Schneefelder. Wir erfahren sogar noch, dass es hier noch Skifahrer gibt. Doch dazu später.

Immer wieder öffnet sich der Wald für beeindruckende Ausblicke auf Mittenwald, den Kranzberg und das Wettersteinmassiv. Auch am Wetterstein liegt noch viel Schnee.

Schließlich blicken wir ins Dammkar und entdecken die Damkarhütte hoch oberhalb der Waldgrenze auf einem Sattel.

Wir queren ein großes Schneefeld und ein Geröllfeld und steigen in Serpentinen weiter hoch zur Dammkarhütte.

Hier auf der Hütte stärken wir uns und beobachten die Kletterer, die sich bis auf den Predigtstuhl wagen. Auch zwei paar Ski stehen hier etwas verloren im felsigen Dammkar. Wem die wohl gehören?

Gestärkt und erfrischt machen wir uns zurück auf den Heimweg. Nach dem Abstieg im Kar nehmen wir die Skitour-Aufstiegsroute für den Abstieg. Ein breiter Schotterweg, der weiter unten sogar zum Asphaltweg wird. Hier treffen wir auf die beiden Skiwanderer. Wir erfahren, dass oben im Dammkar, noch ca 150 Höhenmeter ein dickes Schneefeld liegt auf dem es sich wunderbar mit den Ski abfahren lässt. Auch der Aufstieg mit den Fellen sei bequemer, als sich im tiefen Schnee mit den Wanderschuhen abzumühen.

Durch den vielen Schneefall im Frühling sind viele Berggipfel noch von Schnee bedeckt. Der Mittenwalder Höhenweg, der Heinrich-Noe-Weg und der Karwendelsteig sind noch nicht begehbar.

Caroline Wirthle

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